Zufriedenheit ist mehr als eine Sternebewertung am Ausgang. Sie umfasst Fairness der Behandlung, Verständlichkeit der Informationen, erwartete versus erlebte Wartezeit, Barrierefreiheit und Respekt. Kombinieren Sie kurze, situative Befragungen mit tieferen Interviews, besonders mit selten gehörten Stimmen. Ergänzen Sie qualitative Einsichten durch Verhaltensdaten wie Abbruchraten und Wiederkontakte. Veröffentlichen Sie Ergebnisse in klarer Sprache, inklusive geplanter Verbesserungen. So wird Feedback zu gemeinsamem Lernen. Laden Sie Leserinnen ein, Erfahrungen zu teilen, damit Messung echten Dialog statt reiner Statistik ermöglicht.
Die Erstlösungsquote zeigt, ob Anliegen ohne erneuten Kontakt erledigt werden. Sie reduziert Frust und versteckte Kosten. Zeit bis zur Leistung misst erlebte Geschwindigkeit, nicht nur Bearbeitungsdauer im System. Nutzen Sie Zeitstempel lückenlos, differenzieren Sie komplexe Fälle, und vermeiden Sie die Versuchung, einfache Anfragen vorzuziehen, nur um Zahlen zu schönen. Verknüpfen Sie die Kennzahlen mit Ursachenanalysen, etwa Qualifikation, Prozessschritte oder Schnittstellen. So entstehen Verbesserungen, die Geschwindigkeit mit Qualität versöhnen und Vertrauen nachhaltig aufbauen.
Statt Kosten pro Vorgang zählt Kosten pro tatsächlich erreichtem Ergebnis, etwa stabile Unterbringung statt nur Vermittlungsversuche. Berücksichtigen Sie Folgekosten und Verlagerungseffekte. Nachhaltigkeit umfasst Umweltwirkungen, Personalbindung und Widerstandsfähigkeit. Ein günstiger Prozess, der Teams ausbrennt, ist teuer. Ein schneller, aber unvollständiger Abschluss erzeugt Rückfälle. Transparente Rechenwege, Sensitivitätsanalysen und offene Annahmen schaffen Glaubwürdigkeit. Teilen Sie Ihre Kalkulationsansätze mit Kolleginnen, wir tauschen Best Practices und Vorlagen aus, damit Haushaltsdebatten faktenbasiert und zukunftstauglich geführt werden.